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Distec GmbH
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Monitortechnologien

Hier finden Sie detaillierte Beschreibungen zur von uns eingesetzten Technik.

Touch Technologien


Resistive Touchsensoren bestehen aus einem transparenten Film, wie z. b. Acrylfilm, und Gläsern mit elektrisch leitender Beschichtung (ITO). Sobald ein Finger oder Stift mit etwas Druck den Touchsensor berührt, werden die elektrisch leitenden Ebenen zusammengepresst. Die dadurch entstehende Änderung des Stromflusses wird vom Touchcontroller erkannt und ausgewertet. Die Separatoren trennen die leitenden Ebenen und verhindern dadurch unbeabsichtigte Kontakte.

Die leitfähigen Schichten bilden so einen Spannungsteiler an dem der elektrische Widerstand gemessen wird um so die Position des Druckpunktes zu ermitteln.

Der 4-wire Touch ist die einfachere und ältere Konstruktion. Die vier Leitungen sind jeweils in Paaren an der oberen und unteren leitfähigen Schicht angebracht.

Beim 5-wire Touch wird die obere leitende Schicht nicht zur Positionsermittlung herangezogen. Sie dient nur zur Weiterleitung der Spannung der unteren Schicht und hat hierfür einen Draht, die anderen vier Drähte sind jeweils an den Ecken der unteren Schicht angebracht. Durch diese Konstruktion ist der 5-wire Touchsensor widerstandsfähiger gegen mechanische Beschädigungen. Außerdem wird das Nachlassen der Präzision über die Zeit verhindert.

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Der Touch mit dem iPad Gefühl. PCAP Touches sind eine Variante der kapazitiven Touches. Diese Touchsensoren bestehen aus Reihen und Spalten von transparenten leitenden Material, die jeweils auf einer Trägerschicht aus Glas aufgebracht sind. Wird an dieses Muster aus Reihen und Spalten eine Spannung angelegt, entsteht ein gleichförmiges messbares elektrostatisches Feld. Kommt nun ein leitendes Objekt, z. b. ein Finger in die nähe der Touchoberfläche, wird das elektrostatische Feld an diesem Punkt gestört. Das ist in Form einer Kapazitätsänderung meßbar.

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Der AMR-Touch ist die Multitouch-Variante der resistiven Touches. aufgrund seiner Eigenschaften werden AMR Touches als kostengünstige Alternive zu den kapazitiven Touches eingesetzt. Die beiden elektrisch leitenden Flächen. Ähnlich wie bei den PCAP touches sind die X- und Y-elektroden als Gitter mit einem durchsichtigen leitenden Material (z.B. ITO) auf Trägerschichten aufgebracht. Die Gitterlinien haben einen Abstand von 10-20 mm. Dadurch wird der Touch in Zonen aufgeteilt, wobei jede Zone einen separaten 4-wire resistiven Touch bildet.

Sobald ein Finger oder Stift mit etwas Druck den Touchsensor berührt, werden die elektrisch leitenden Ebenen einer Zone zusammengepresst. Die dadurch entstehende Änderung des Stromflusses wird vom Touchcontroller erkannt und ausgewertet. Innerhalb einer Zone wird wie bei einem resistiven Touch nur ein Touchkontakt erkannt, es können aber weitere Touchpunkte in anderen Zonen parallel erkannt werden.

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DST-Touch

DST steht für Dispersive Signal Technology und ist eine von 3M patentierte Technik für Touches.

Ein Touch wird durch Finger oder Stift ausgelöst und erzeugt konzentrische Wellen innerhalb (nicht auf der Oberfläche) des Trägermaterials, die sich zu den Rändern ausbreiten. An jeder Ecke des Touches sind piezoelektrische Sensoren angebracht, die die Energie der Wellen in elektrische Energie umwandeln. Die an jeder Ecke gemessene Stärke der Welle hängt von der Entfernung vom Touchpunkt ab. Somit kann die digitale Signalverarbeitung im Touchcontroller exakt den Touchpunkt errechnen.

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Controller

Alle von uns eingebauten Videocontroller werden von der Data Display Gruppe in Deutschland entwickelt und hergestellt. Gemäß der Firmentradition orientieren wir uns bei der Herstellung der Videocontroller an industriellen Gesichtspunkten – neben der Zuverlässigkeit steht die sorgfältige Auswahl der elektronischen Bauteile und langfristige Verfügbarkeit der Baugruppen hierbei im Vordergrund. Einige unserer Videocontroller sind bereits in der 3. Generation ohne eine Änderung der Größe oder des Layouts erhältlich.

Wir verbauen in unseren Monitoren zwei verschiedene Videocontroller, die sich bei den angebotenen Schnittstellen und den Funktionen unterscheiden.

Dieser Controller bietet jeweils eine RGB, HDMI (bzw. über Adapterkabel DVI) und eine Displayport Schnittstelle. Er ist für alle Panelauflösungen bis zu WUXGA (1920 x 1200 Pixel) einsetzbar und lässt sich über eine RS232 oder USB Schnittstelle steuern. Optional gibt es eine Bestückungsvariante mit on-board Verstärker, Schraubklemmen für Lautsprecher und einen Kopfhörerausgang.

Dieser Controller ist das Flagschiff der Prismareihe und bietet höchste Leistung für alle Anwendungsfälle. Er bietet jeweils eine RGB und DVI (bzw. über Adapterkabel HDMI) Schnittstelle sowie umfangreiche Eingänge für analoge Videosignale. So stehen bis zu 8 Composite Video Eingänge, bis zu 8 S-Video Eingänge und ein Component Video/YPbPr Eingang zur Verfügung. Ein Bündel umfangreicher weiterer Funktionen wie Helligkeitssensor, leistungsfähige Picture-in-Picture (PIP) und Picture-and-Picture (PAP) Funktionen, Tiling und Imageflip runden das Bild ab. Prisma-IIIA kann alle gänigen TFT Panels bis zu eine WUXGA (1920 x 1200 Pixel) Auflösung ansteuern.

Videocontroller für Videowände

Die Anforderungen an Videocontroller für Videowände unterscheiden sich von den Videocontrollern in einzelnen Displays. In Videowänden werden mehrere Displays zu einem „Großbildschirm“ zusammengeschaltet. Zwischen den einzelnen Displays gibt es Stege, die die Bilddarstellung stören und jedes Display muss sich aus dem Videosignal genau sein eigenes Teilbild herausgreifen. Daher haben Videocontroller für Videowände zusätzliche Funktionen und andere Möglichkeiten der Verkabelung.

Der von uns verwendete Videocontroller bietet jeweils eine RGB, DVI und HDMI Schnittstelle für Videosignale. Über eine RS232 Schnittstelle läßt sich
das OSD Menü von einem Rechner steuern. Zur Vereinfachung der Verkabelung stehen zusätzlich als Ausgang eine RGB, DVI und RS232 Schnittstelle zur Verfügung, um die Video- oder Steuersignale direkt zu einem weiteren Display weiterzuleiten. Zusätzlich gibt es Funktionen wie Randausblendung und die Möglichkeit eine Monitormatrix frei zu konfigurieren.


Media Player

Auf Wunsch können viele unserer Displays mit einem integrierten Mediaplayer, bei uns als VideoPoster bezeichnet, geliefert werden. Der MediaPlayer ist von der Data Display Group entwickelt worden und erfüllt alle Ansprüche an ein industrielles Qualitätsprodukt. Der Mediaplayer ist netzwerkfähig und speichert seine Playlisten auf einer SD-Karte. Content kann sowohl über das Netzwerk als auch über die lokale USB Schnittstelle geladen werden.

Das VideoPoster spielt Filme im Format MPEG-4 (H264), FLV, WMV, WMV-HD und AVI bis zur Auflösung von Full-HD (1920 x 1080 Pixel). Außerdem können Bilder bis zur Full-HD Auflösung in den Formaten jpeg, tiff, png, pdf und bmp angezeigt werden. Ein 2 x 5 Watt Verstärker für Lautsprecher ist integriert. Umfangreiche Softwarepakete zur Erstellung von Playlisten und zur Überwachung sind verfügbar.

Steuern läßt sich der Mediaplayer auch über das HTTP Protokoll von einem Server. Hierdurch erleichtert sich die Integration des Mediaplayers in eine vorhanden Software.


PC

Die Integration eines vollständigen PCs in ein Display ist für viele Installationen vorteilhaft, da kein Raum für ein externes Gerät benötigt wird. Wir liefern viele Displays auf Wunsch mit integrierten PC. Es kommen nur Produkte aus industriellen Linien namhafter Hersteller zur Verwendung. Bei der Leistungsfähigkeit der Rechner bieten wir ein großes Leistungsspektrum.

Als Standard setzen wir die folgenden Prozessorfamilien und Formfaktoren ein. Bitte informieren Sie sich in den Datenblättern, welche PCs für die jeweilige Displayserie verfügbar sind:

Mini ITX Mainboard für Intels i3, i5 und i7 Prozessoren.
Für alle Anwendungen mit größerem Leistungshunger. Ganz nach Wunch kann hier bis zur obersten Leistungsgrenze mit einem Intel i7 Prozessor skaliert werden. Die Frage nach einer ausreichenden Prozessorleistung ist damit auf jeden Fall geklärt.

COM Express Plattformen mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Prozessoren vom Atom über Pentium M und Core2Duo bis zum i7.
Wenn die langfristige Verfügbarkeit über 5 Jahre, eine extreme Flexibilität bei den Prozessoren bei gleichem Systemaufbau sowie höchste Leistung auf kleinem Raum gefordert sind, ist die COM-Express Architektur, basierend auf der INTEL Embedded Building Blocks Initiative die richtige Plattform.

Die meisten unserer Displays mit integrierten PC sind lüfterlos. Massenspeicher sind wahlweise SSDs oder konventionelle Festplatten. Mit einem vorinstallierten Betriebssystem oder weiteren Zusatzbaugruppen wie z.B. PCI-Express können die Displays auf individuelle Kundenanforderungen angepasst werden.